Zivile Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen in Algerien und Tunesien

Beginn:
10.02.2019 | 09:00
Ende:
15.02.2019 - 16:00
Ort:
Algier / Tunesien

BMWi-Geschäftsanbahnungsreise unterstützt Unternehmen beim Markteinstieg

Vom 10. bis 15. Februar 2019 führen MENA Business GmbH , die Deutsch-Algerische Industrie- und Handelskammer (AHK Algerien) und die Deutsch-Tunesische Industrie- und Handelskammer (AHK Tunesien)  in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Sicherheitswirtschaft e.V. (BDSW) eine Reise zur Geschäftsanbahnung  nach Algier / Algerien und Tunis / Tunesien zum Thema zivile Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen durch. Das Projekt ist Bestandteil der Exportinitiative „Zivile Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen“ und wird im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt. <s></s>

Ziel dieser Geschäftsanbahnung ist es, deutschen kleinen und mittleren Unternehmen den Einstieg in den algerischen sowie den tunesischen Markt für zivile Sicherheitsprodukte und -dienstleistungen zu erleichtern und zu weiteren Erfolgen bei ihren Exporttätigkeiten zu verhelfen. Gezielt werden individuell vorbereitete Geschäftsgespräche mit potentiellen Geschäftspartnern für B2B-Treffen vermittelt, Besuche bei Referenzprojekten, Unternehmen und Institutionen durchgeführt sowie allgemeine und branchen- bzw. themenspezifische Informationen durch deutsche und lokale Experten und Multiplikatoren vorgestellt.

Algerien:
In Algerien bestehen konkrete Marktchancen für Produkte und Dienstleistungen zur Bewachung von strategischen Industrien wie z. B. Öl- und Gasindustrie sowie der Zementherstellung. Ein weiterer wichtiger Bereich ist der Erdbebenschutz. Algerien registriert regelmäßig kleinere Erdstöße. Die letzten beiden großen Erdbeben erlebte Algerien in den Jahren 2010 und 2014. Diese lagen auf der Richterskala bei 5,2 und 5,6 und machten viele Menschen obdachlos. Der algerische Katastrophenschutz hat durch die verstärkte Zusammenarbeit mit den Ländern der Europäischen Union einen qualitativen Sprung für solche Art von Katastrophen erreicht, hat aber weiterhin Bedarf an Beratungsleistungen und Ausrüstung.

In Algerien sind im Alltag besonders Waldbrände und Verkehrsunfälle ein sicherheitsrelevantes Thema. Die algerische Agentur für Verkehrssicherheit berichtet für 2017 von über 25.000 Verkehrsunfällen mit über 3.600 Todesfällen.

Für deutsche Hersteller ziviler Sicherheitstechnologien bestehen in Algerien neben den bereits genannten Bereichen besondere Marktchancen für Archivierungssysteme, Datenbankmanagementlösungen und Überwachungssysteme.

Tunesien:
Aufgrund wiederholter Zwischenfälle an den Grenzen zu Libyen und Algerien haben die tunesischen Sicherheitsbehörden ihre Sicherheitsvorkehrungen landesweit verstärkt.

Die für die Sicherheit zuständigen Institutionen verpflichten sich, ihre Ausrüstung und Technologien auf dem neuesten Stand zu halten, um das Land vor Terror zu schützen, die Grenzen zu sichern, auf Naturkatastrophen zu reagieren und die Sicherheit zu gewährleisten. Um den strengen staatlichen Vorschriften zu entsprechen, besteht eine starke Nachfrage nach geeigneten Technologien und Geräten, wofür die Regierung in den letzten Jahren auch ausländische Finanzhilfe erhalten hat.

Der Sicherheitsmarkt in Tunesien ist in folgende Segmente unterteilt: Sicherheitsausrüstung,  persönliche Schutzausrüstung, Feuerwehr und Sicherheitsdienste, Industrielle Sicherheit, Sicherheit im Bereich IT.

Die lokale Nachfrage wird vom Handelssektor angetrieben und konzentriert sich derzeit auf folgende Segmente: Sicherheits- und Eigentumssicherheitssysteme, Brandschutzsysteme, Automatische Sprinkler, Alarme, Feuerwehrautos, Krankenwagen, Sicherheitskleidung, Metalldetektoren, Röntgen- und Handscanner, Bankbetrug / elektronische Sicherheit, Finanz- und Netzwerk-IKT-Sicherheit, LAN / WAN / Wireless-Technologie, Forensische Software, Verschlüsselungsausrüstung, Diebstahlsicherung, Bewegungsmelder, GPS und Trackingsysteme sowie Elektronische und Videoüberwachung (CCTV, GPS, IP Netzwerk).

Die Reise richtet sich an Unternehmen mit Sitz in Deutschland aus dem Bereich zivile Sicherheitstechnologien und
-dienstleistungen. Der Eigenbeitrag beträgt je nach Unternehmensgröße zwischen 500 und 1000 Euro. Die eigenen Reisekosten tragen die Teilnehmer selber.

Teilnehmende Unternehmen erhalten eine branchenspezifische Zielmarktanalyse sowie zusätzliche individuelle Kompakt-informationen über Wettbewerb und wichtige Nachfragesegmente zur Vorbereitung.

Im Rahmen einer Präsentationsveranstaltung mit fachbezogenen Expertenvorträgen vor Ort haben deutsche Unternehmen die Möglichkeit, dem lokalen Fachpublikum (Unternehmen, Vertreter von staatlichen Institutionen, Kammern und Verbänden) ihre Produkte und Dienstleistungen bzw. mögliche Kooperationsfelder vorzustellen. Anhand der verschiedenen Gruppentermine und der individuellen Einzelgespräche in Algier und Tunis können die Geschäftsmöglichkeiten bzw. mögliche Kooperationsfelder für das eigene Unternehmen ergründet sowie wichtige persönliche Kontakte vor Ort geknüpft werden.

Interessierte Unternehmen können sich bis zum 09. November 2018 bei dem unten angegebenen Kontakt für die Teilnahme anmelden.

Hier finden Sie das Detaillierte Programm.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

Kontakt

MENA Business GmbH                      Tel.: 030-20 45 58 86 

Johannes Wingler                               Fax: 030-20 64 81 78


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