Identitätsprüfung

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Identitätsprüfung gemäß dem Geldwäschegesetz (GwG)

Gesetz über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten

Seit 1993 gilt in Deutschland das „Gesetz über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten“, kurz Geldwäschegesetz (GwG) genannt.

Das Gesetz soll verhindern, dass Gewinne aus Straftaten wie Drogenhandel, Raub, Erpressung oder Steuerhinterziehung in den legalen Wirtschaftskreislauf gelangen und so „gewaschen“, sprich legal werden. Gleichzeitig soll es die Terrorismusfinanzierung unterbinden.

Ein wichtiges Element im Kampf gegen die Geldwäsche ist die Legitimations- und Identitätsprüfung: Banken und andere Finanzdienstleister sind per Gesetz verpflichtet, bei größeren Geldtransfers die Personalien der Beteiligten festzustellen.

Firmen und Unternehmer, die in Deutschland ein Konto eröffnen oder größere Geldsummen dorthin überweisen wollen – etwa für den Kauf von Wirtschaftsgütern – müssen sich daher einer umfangreichen Überprüfung unterziehen. Dazu gehören unter anderem die Identitätsprüfung, die Abklärung wirtschaftlich Berechtigter und die Legitimationsprüfung der Verfügungsberechtigten.

Für Mitglieder der AHK Algerien ist das Verfahren einfach durchzuführen. Dank einer vor kurzem erneuerten Vereinbarung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) und den Spitzenverbänden der Banken, ist die AHK Algerien befugt, sämtliche Etappen des Verfahrens durchzuführen und die erforderlichen Dokumente an das Kreditinstitut in Deutschland zu übermitteln.

Wenn Sie also größere finanzielle Transaktionen planen, wenden Sie sich einfach an Ihren Ansprechpartner Herr Samir Boukhediche. Er ist Ihnen gerne dabei behilflich, die gesetzlich vorgeschriebenen Anforderungen nach dem Geldwäschegesetz zu erfüllen.