Staatliches Maßnahmen-Bündel für Unternehmen, deren Inhaber inhaftiert sind

Nach Angaben des algerischen Finanzministers, Mohamed Loukal, hat der Staat Maßnahmen ergriffen, um den Betrieb und die Arbeitsplätze in Unternehmen zu sichern, deren Eigentümer wegen Korruption oder aus anderen Gründen inhaftiert sind.

Nach Angaben des algerischen Finanzministers, Mohamed Loukal, hat der Staat Maßnahmen ergriffen, um den Betrieb und die Arbeitsplätze in Unternehmen zu sichern, deren Eigentümer wegen Korruption oder aus anderen Gründen inhaftiert sind.

Loukal betonte, dass die Fortsetzung des ordnungsgemäßen Betriebs von Unternehmen, die wichtige wirtschaftliche Akteure in Algerien sind und Industrie-Projekte verantworten, "...im Mittelpunkt des Interesses der Regierung" stehe. Diverse Unternehmen sehen sich derzeit aufgrund des juristischen Vorgehens gegen ihre Inhaber mit vorsorglichen Maßnahmen konfrontiert.

Angesichts der wirtschaftlichen Lage habe man nicht untätig bleiben können, so Loukal weiter. Die Regierung habe daher Vorkehrungen getroffen, damit sich mögliche Turbulenzen nicht negativ auf die Beschäftigten, die Produktion oder das allgemeine Geschäftsklima in Algerien auswirken.

Das Maßnahmen-Bündel wird von einem sektorübergreifenden Ad-hoc-Ausschuss überwacht, der beim Finanzministerium angesiedelt ist. Er setzt sich aus Regierungsmitgliedern und dem Gouverneur der Bank von Algerien zusammen. Detaillierte Informationen über die Maßnahmen blieb der Finanzminister schuldig.

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